

Nach Jahren geopolitischer Volatilität hat sich die globale Beschaffungslandschaft 2026 strukturell stabilisiert. Gleichzeitig sind Risiken differenzierter geworden: Handelsabkommen, ESG-Vorgaben, Energiepreise und technologische Abhängigkeiten bestimmen heute die Standortentscheidung. Unternehmen, die weiterhin monolithisch sourcen, setzen ihre Lieferfähigkeit aufs Spiel.
| Faktor | China – Globales Powerhouse | Vietnam – Rising Manufacturing Hub | Strategische Einordnung |
|---|---|---|---|
| Arbeitskosten | 800–1.200 USD/Monat | 300–500 USD/Monat | Vietnam ideal für arbeitsintensive Prozesse |
| Produktionsinfrastruktur | Vollautomatisierte Häfen, Smart Factories | Stark wachsend, Fokus Nordvietnam | China für Skalierung & Geschwindigkeit |
| Handelsabkommen | RCEP, selektive EU-Zölle | EVFTA (nahezu 0 % EU-Zoll) | Vietnam senkt Landed Costs signifikant |
| Technologiekompetenz | Robotics, Elektronik, Präzision | Textil, Consumer Goods, EMS | China für komplexe Baugruppen |
Die Kaiserberg International Trading GmbH implementiert die China+1-Strategie operativ, nicht theoretisch. Kernkomponenten werden in China gefertigt, wo technologische Tiefe und Lieferantenökosysteme einzigartig sind. Endmontage und Verpackung erfolgen in Vietnam, um Kosten- und Zollvorteile zu realisieren.
Mehrwert für Kunden:
- redundante Lieferketten
- kürzere Time-to-Market
- geringere geopolitische Abhängigkeit
- vollständige Qualitätskontrolle durch eigene Teams vor Ort
Wann lohnt sich China+1 wirtschaftlich?
Bereits ab mittleren Stückzahlen. Besonders bei Produkten mit hohem Montageanteil und EU-Zielmarkt entstehen deutliche Kostenvorteile.
Ist Vietnam technologisch reif genug?
Für Endmontage, Konsumgüter und Standard-Elektronik ja. Für High-Precision-Fertigung bleibt China führend.
Wie steuert Kaiserberg die Qualität über zwei Länder hinweg?
Durch standardisierte Prüfprozesse, lokale Auditoren und zentrale Projektsteuerung in deutscher Sprache.